1994-Kille Kille1999-Kille Kille

Autor: Derek Benfield

Rollen männlich: 5 (4)

Rollen weiblich: 4 (4)

Spieldauer ca.: 120 Minuten

Besetzung:

  1. Aufführung 2. Aufführung 3. Aufführung
Jane Petra Austen Petra Austen Katja Eschenbach
Andrew Mike Eschenbach Mike Eschenbach Michael Mohr
Geoff Gunnar Jargstorff Thorsten Mohr Jonas Eschenbach
Sally Diana Lassmann Melanie Muus Michelle Baarck
Sarah Sandra Koch Sybille Krechel Melanie Schuett
Vikar Lars Neumann Stefan Reinhardt Lars Neumann
Audrey Tina Lischack Meike Schnitzler Melanie Reinhardt
Edgar Detlef Sonntag Axel Riehmer Torsten Wittig
Leiche Martin Hinsch Meike Schnitzler Thorsten Mohr
       
Souffleur Melanie Schuett Lars Neumann Mirjam Volkmann
Technik   Burkhard Marx Stefan Reinhardt
    Michael Mohr  
    Kai Bendt  
Bühnenbild Justus Schwerdtfeger Axel Riehmer Stefan Reinhardt
Regie Alle und Frank Austen Alle Thorsten Kahl

4 Aufführungen im Stadttheater Elmshorn, 19.11.94 + 22.10.99 + 3.4.19 + 4.4.19

Inhalt des Stückes:

Eine Krimi mit acht Toten und ohne Kommissar. Ein Krimi, in dem es vielleicht nicht einmal einen Mörder gibt. Und ein Krimi mit einem Unglückshaus, in dem lauter verhängnisvolle Affären geschehen. In diesem Haus kommt es immer wieder zu merkwürdigen Todesfällen. Die Bewohner, eine Familie, haben sich anscheinend an diesen makaberen Zustand gewöhnt. Was können die Bewohner auch dafür, dass der Gasableser die Kellertreppe hinunterstürzt und tot ist oder der Vikar versehentlich an einer Alkoholvergiftung stirbt. Alles Unfälle? Aber weder der Mutter des Hauses, noch dem trotteligen Vater mit dem dezent schwarzem Humor werden mörderische Taten zugetraut. Die seltsame Familie nimmt die Tragödien auch recht gelassen hin. Eine Ausnahme in diesem Szenario bildet allerdings der angehende Schwiegersohn Geoff. Er verkörpert eine Mischung aus einem naiven Ökobauer und alternativem WG-Mitglied. Zunächst kann er kaum glauben, dass die acht Opfer wirklich durch Unfälle ums Leben kamen. Er versucht immer wieder an das Gewissen der Familienmitglieder zu appellieren. Aber bei ihrer naiven und ironischen Art können seine Argumente überhaupt nicht greifen. Seine Freundin Sally, die Tochter des Hauses, findet es eher lästig, dass er sich über solche Lappalien so aufregt. Dann entdeckt Geoff einen Toten im Schrank. Und zu allem Unglück melden sich seine Eltern zum Besuch an, um die schrecklich nette Familie einmal kennen zu lernen…

Über den Autor:

Derek Benfield gehört zu den profiliertesten Komödienautoren britischer Schule. Er wurde 1926 als Sohn eines Journalisten in Bradford, Yorkshire geboren. Nach seiner Ausbildung an der „Royal Academy of Dramatic Arts“ in London folgten Engagements an verschiedenen Stadttheatern. Seit 1951 ist er auch erfolgreicher Autor von Lustspielen – und gibt gleich selbst sein Credo ab: «In einer Welt voller Sorgen und Probleme muss es auch leichte, heitere Komödien geben. Lachen ist das einzige Allheilmittel, das uns von Natur aus gegeben ist. Wenn ich die strahlenden, vergnügten Gesichter der Leute sehe, die das Theater verlassen, nachdem sie ein Stück von mir gesehen haben, weiss ich, es hat sich gelohnt.

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