2001-Nullhundertneunzig

Autor: Horst Willems

Rollen männlich: 4

Rollen weiblich: 3

Spieldauer ca.: 2,5 Std.

Besetzung:

Alfred Rockmann Michael Mohr
Sylvia Rockmann Petra Austen
MAMA Meike Schnitzler
Heinz Küppers Lars Neumann
Rita Küppers Melanie Muus
Andreas Kovac Thorsten Mohr
Herbert Klüsserath Boerries Landahl
   
Souffleur Torsten Wittig
Bühnenbild Axel Riehmer
Regie Mike Eschenbach

3 Aufführungen, Stadttheater Elmshorn am 31.03.01, Kurklinik Bad Bramstedt am 07.04.01 und Haus 13 Elmshorn am 21.04.01

Inhalt des Stückes:

Zwei Wohnungen – Zwei Geschichten. In der einen erleben wir den Untergang von Alfred Rockmann, der als selbstständiger Geldanlageberater scheitert und sich dem vollkommenden Selbstmitleid ergibt. In der anderen Wohnung findet seine Frau Sylvia Arbeit, um die Schulden bezahlen zu können – als Angestellte der „Special Services International“. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein ganz spezieller fernmündlicher Dienst am (männlichen!) Kunden. Eines Abends ruft Alfred selbst bei genau diesem Kundenservice an – und macht nun Bekanntschaft mit seiner Frau. Als ein Gerichtsvollzieher und der Chef eines „Kunden“ in das Geschehen eingreifen, nur jeweils in die falsche Wohnung gelangen, wird’s turbulent…

Über den Autor:

Horst Willems, noch im letzten Vorkriegsjahr in Düsseldorf geboren, bezeichnet sich selbst als Spätentwickler. Er konnte sich seinen Beruf nach dem Krieg nicht aussuchen und hat in der Folge auf mancherlei Art seine Brötchen verdienen müssen. Die berufliche Karriere begann als Schrottsammler und Trümmerbuddler in seiner zerstörten Heimatstadt, führte ihn als Balljunge auf den Tennisplatz und endete über Zwischenstationen wie Briefträger, Hilfsarbeiter in einer Margarinefabrik, kaufmännischer Lehre, Hilfsarbeiter in einer Schlosserei, Steuergehilfe, Fluglotse bei der Luftwaffe, Kredithai, Banker, Filmtheaterleiter und Bilanzbuchhalterstudium 1984 am Theater. Seine Haupttätigkeit bestand auch hier daraus, die kleinen Zahlen in die dicken Bücher zu schreiben. Der enge Kontakt zum Theater erwies sich für ihn als Glücksfall. Schon bald begann er, Theaterstück aus dem Englischen zu übersetzen; inzwischen ist eine stattliche Zahl von etwa 40 Stücken daraus geworden, darunter solche von Ray Cooney, John Chapman, John Graham, Agatha Christie und vielen anderen. Die Erfahrung aus der Übersetzertätigkeit und dem Leben am, um, im, und mit dem Theater brachte er in sein erstes eigenes Stück ein: Zum Verlieben dieser Fisher.

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