Verrückte habens auch nicht leicht [Not a valid template]

Autor: Bernd Spehling

Rollen männlich: 5

Rollen weiblich: 5

Spieldauer ca.:

Besetzung:

Jonas Doppelstein Michael Mohr
Chantal Doppelstein Melanie Teubner
Mehmet Özgül Mike Eschenbach
Sven Ungetüm Lars Neumann
Schwester Jasmin Kerstin Broda
Dr. Else Schoppenhauer Petra Austen
Prof. Dr. med. Fabian Scheinheiler Thorsten Mohr
Rita Greifmüller Meike Schnitzler
Tatjana Simmel Melanie Muus
Steffen Heuler Torsten Wittig
   
Souffleuse Petra Lentfer
Technik Boerries Landahl
Bühnenbild Axel Riehmer
Regie Mike Eschenbach

2 Aufführungen im Stadttheater Elmshorn, 04.04.03 und 05.04.03

Inhalt des Stückes:

„Du bist ja wohl verrückt!“- Mal ehrlich, diese oder ähnliche Sprüche hat jeder von uns schon einmal vernommen. Das Publikum wird mit dieser Komödie in ein sowohl lustiges als auch turbulentes Chaos entführt. Jonas Doppelstein ist fest entschlossen, den Ärzten in der Kurklinik ein Attest zu entlocken, das ihm den Weg in ein Leben ohne Arbeit ebnen soll. Schließlich sind so richtig Verrückte im Berufsleben nicht mehr zu gebrauchen. Ein solches Vorhaben wäre für viele im Grunde auch gar nicht so außergewöhnlich, sich damit allerdings ausgerechnet in die Rabenwald-Klinik zu begeben führt für das Publikum zu einer gehörigen Strapazierung der Lachmuskeln, denn hier ist es kaum möglich, die Verrücktheit der Patienten und des Personals zu überbieten. Ob es ihm letztlich gelingt, inmitten einer fragwürdigen Psychologin, einer hübschen Krankenschwester, einem honorarversessenen Chefarzt, einem flippigen Zivildienst- leistenden und merkwürdigen Leidensgenossen den Weg in ein Leben ohne Arbeit zu finden, wird das Publikum nach einem Klinikaufenthalt herausfinden, der mit Sicherheit kein Auge trocken lässt.

Der Autor über den Autor:

Am 16.04.1969 bin ich in einem kleinen, trostlosen Dorf in der Nähe von Verden (Aller) bei Bremen geboren und habe es dann mit 21 Jahren verlassen, um in Köln für ein paar Jahre an einer Verwaltungshochschule zu studieren. Nach dem ich dann noch einige Zeit beruflich in Nürnberg und Lüneburg zubrachte, lernte ich meine jetzige Frau kennen, die mich ermunterte, mich fortan nicht mehr für sie, sondern auch für andere auf einer Bühne zum Kasper zu machen. Eher zufällig meldete ich mich 1995 auf ein Zeitungsinserat, in dem ein Hauptdarsteller für eine Boulevardkomödie gesucht wurde, und so entstand schließlich die Leidenschaft für das Theater.
Nach dem ich 1996 – ebenfalls aus beruflichen Gründen – nach Hannover zog und mich wieder einem Theaterensemble anschloss, entstand bei mir mehr und mehr der Wunsch, Theaterstücke nicht nur zu spielen sondern auch zu „machen“. Diese anfänglich belächelte Idee war lediglich als Experiment gedacht. So wurde 1998 das erste Stück zu Papier gebracht mit dem Ziel, es meiner Theatergruppe vorzustellen um es evtl. irgendwann einmal auf einer Bühne zu sehen.
Mit meinen Komödien verfolge ich das Ziel einer kalten Dusche für alles bisher Gewohnte mitsamt seiner meiner Meinung nach langweiligen Frage „Wer heiratet am Ende wohl wen?“

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