2005-Ein gemuetliches Wochenende [Not a valid template]

Autor: Jean Stuart

Rollen männlich: 5

Rollen weiblich: 5

Spieldauer ca.:

Besetzung:

Raymond Villardier Thorsten Mohr
Maxime Larain Mike Eschenbach
Angelo Stefan Reinhardt
Emile Torsten Wittig
Dambier Boerries Landahl
Noelle Villardier Katja Eschenbach
Monique Petra Austen
Simone Melanie Teubner
Vicky Britta Moritz
Suzanne Melanie Muus
   
Souffleuse Meike Schnitzler
Bühnenbild Axel Riehmer
Regie Mike Eschenbach

2 Aufführungen im Stadttheater Elmshorn, 08.04.05 und 09.04.05

Inhalt des Stückes:

Ein gemütliches Wochenende erträumt sich der Kriminalschriftsteller Raymond in seinem Landhaus mit seiner Geliebten Monique. Doch bald muss er glauben, in einen seiner Krimis versetzt worden zu sein. Anstelle von Monique erscheinen höchst unerwünschte Gäste. Zunächst taucht unangemeldet sein Freund Emile mit Freundin Vicky auf. Als Freundschaftsdienst hat er zu allem Überfluss auch noch Raymonds Frau Noelle und Schwiegermutter Simone aus Paris mitgebracht. Bevor Raymond die ungebetenen Gäste wieder los wird, geht es mit dem Horror erst richtig los. Zwei Bankräuber, die eine nahe gelegene Bank um zwei Millionen erleichtert haben, suchen sich ausgerechnet das abgelegene Haus der Familie aus, um sich vor der Polizei zu verstecken…

Über den Autor:

Jean Stuart wurde als Sohn spanisch-schottischer Eltern in Monaco geboren. Nach einem Jurastudium schien seine berufliche Laufbahn eine normale und keineswegs spektakuläre Entwicklung zu nehmen: Er trat in die kaufmännische Verwaltung eines Chemieunternehmens ein und bereiste in dessen Auftrag ganz Europa und die USA. Vielleicht waren es diese ständigen Reisen, die seine Abenteuerlust weckten.Er kündigte jedenfalls seinen Arbeitgebern, entdeckte seine Leidenschaft für den Automobilrennsport und fuhr in verschiedenen internationalen Wettbewerben für die Firmen Porsche und Ferrari. Beim Großen Preis von Monthéry wurde diese sportliche Karriere jäh beendet: In einer Kurve überschlug sich sein Wagen bei einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern. Stuart blieb zwar bei diesem Unfall wie durch ein Wunder unverletzt, doch gab er daraufhin seine Rennfahrerlaufbahn auf. Als Mitarbeiter einer Bergbaugesellschaft ging Stuart anschließend nach Afrika, lebte dort mehrere Jahre in Madagaskar, Südafrika und in Kenia. In Gabun verbrachte er sechs Monate bei Dr. Albert Schweitzer in Lambarene, ging dann für ein Jahr nach Angola, kehrte aber 1967, nachdem er durch die Aufständischen Bekanntschaft mit den dortigen Gefängnissen machen musste, nach Frankreich zurück. Als Jean Stuart den berühmten Georges Simenon kennenlernte, war das für ihn der Anlaß, in Zukunft seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller zu verdienen. Der Erfolg stellte sich schnell ein: Schon 1968 wurde sein erster Roman publiziert. Seither hat Stuart sieben Romane veröffentlicht, von denen „L’homme qui valait des millards“ und „Le cave“ auch verfilmt wurden. Viele seiner Novellen wurden in französischen und ausländischen Zeitschriften abgedruckt. Er schrieb Drehbücher für mehrere französische und internationale Filme und übersetzte englische und amerikanische Theaterstücke.
Die Uraufführung von „Au doigt et à l’oeil“ fand mit großen Erfolg 1972 in Paris im Théatre des Capucines mit Eddie Constantine in der Hauptrolle statt. Im französischen Fernsehen erschien diese Kriminalkomödie erstmals 1978, auch die französischsprachigen Fernsehsender in Belgien, Kanada und der Schweiz strahlten sie aus. Erfolgreich war Stuart auch mit dem Lustspiel „J’arrive Mardi…“, das 1975 in Madrid Premiere hatte und unter dem Titel „Ankomme Dienstag – stop – fall nicht in Ohnmacht“ auf deutsprachigen Bühnen ein Hit wurde.

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